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Einmal Brüssel und zurück

17.03.2011 21:58

Hallo Ihr da draußen, diese Woche war schon verrückt :-) Ich hatte am Sonntag ja schon anklingen lassen, dass der nächste Termin bereits ansteht. Am Montag hab ich mich mit Herrn Morgenroth im Kaffeehaus Michaelis am Düsseldorfer Platz getroffen. Genau das Richtige, denn einen Betriebsrundgang hätte ich mit meinem Muskelkater vom Inlineskaten nie durchgestanden. Herr Morgenroth - ein netter Mensch, bissl gemütlich und schon leicht grau meliert und ein Spezialist in seinem Bereich - ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens für Maschinen der Druckweiterverarbeitung. Ich hatte mich vorher mit Monique beraten, sie war mal in dieser Branche tätig und konnte mir einige gute Tipps und Insiderwissen mitgeben. :-)

Aber zurück zum Kunden. Ich sollte mit Herrn Morgenroth nach Brüssel fliegen und ihn bei den Verhandlungen für seinen ersten Großauftrag im europäischen Ausland unterstützen.

Mittwochfrüh um 7 ging der Flieger ab Schönefeld. Ihr könnt euch also ungefähr ausrechnen, wann unser Tag eigentlich begann. *gähn* In Brüssel angekommen, haben wir uns im Starbucks erstmal einen Cappuccino und einen double chocolate muffin gegönnt. Das war richtig gut, fanden wir übrigens beide.

Halb 12 startet das Meeting im Gullivers Restaurant des Flughafenhotels, in dem wir uns vorher noch kurz ausgeruht hatten. Unsere Gesprächspartner waren Mr. Ringham, ein britischer Ingenieur für Druckmaschinen, und Monsieur Chevalier, sein langjähriger belgischer Studienfreund mit dem wunderbar französischen Akzent. Die beiden Herren planen eine Druckerei mit modernster Technik im Vorort von Brüssel zu errichten. Und die Ausstattung soll Herr Morgenroth liefern. Sie klangen schon recht entschlossen und so verlief auch das Gespräch. Ich fungierte als Übersetzerin, da Herr Morgenroth zwar einige Worte in Englisch versteht, jedoch nicht spricht. Im Groben ging es um die Details zu dem Maschinen, dem ganzen Ablauf der Beschaffung und der Bedeutung der Investition für die Belgier. Mr. Ringham hatte genaue Vorstellungen und Erwartungen an seine Maschine und vor allem an uns. Seine Sorgen konnten wir klären. :-)

Gegessen haben wir auch, am Ende. Aber mein Cesar's Salad war ja eh kalt. Und lecker, sag ich euch, mit den frischen Garnelen.

Nach dem Termin sind wir dann nochmal ins Hotel. Ich habe Nacharbeiten gemacht, meine Notizen geordnet und die vereinbarten weiteren Schritte erfasst und gleich per Mail an die Assistentin von Herrn Morgenroth geschickt. Sie konnte nicht selbst mitkommen, da sie mitten in der Abschlussphase eines anderen Projektes steckt und aufgrund von krankheitsbedingten Personalmangel unabkömmlich war.

Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass es ein sehr erfolgreicher Termin war und am Ende haben wir alle sinnbildlich auf eine lange freundschaftliche Partnerschaft angestoßen. Die Chemie stimmte, wie man so schön sagt. :-) Und so sind wir mit einem Lächeln zurück geflogen. Am selben Abend noch. Gegen 22 Uhr waren wir wieder in Chemnitz. Schade war, das ich von Brüssel selbst nichts gesehen habe, aber vielleicht das nächste Mal.

Zufrieden mit diesem erfüllenden Tag hab ich mir heute erstmal einen Wellness-Tag gegönnt. :-) Mal so richtig schön entspannen, mit einem heißen Schaumbad und einem guten Buch. Das ist auch wie Kraft tanken für die nächste Woche. Da stehen nämlich wieder einige sehr interessante Termine an. :-)

Bis dahin.

Juliette